Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Wechselwirkung zwischen Raum, Macht und Geburt sichtbar zu machen. Es soll gezeigt werden, dass Geburtsräume nicht neutral sind, sondern gesellschaftliche Vorstellungen von Körper, Geschlecht, Sicherheit und Fürsorge reproduzieren. Gleichzeitig wird untersucht, wie alternative räumliche Konzepte dazu beitragen können, Selbstbestimmung und Autonomie während der Geburt zu stärken. Die Arbeit richtet sich sowohl an Fachpersonen aus den Bereichen Architektur, Innenarchitektur und Geburtshilfe als auch an Personen, sie sich mit feministischer Theorie und der Gestaltung gesundheitsbezogener Räume auseinandersetzen.